Chronik ..... einmal anders!
“Helau“, ruf ich euch noch einmal zu.
“Helau“, ruf ich euch noch einmal zu.
Ihr denkt der Alte lässt uns keine Ruh.
Ich habe noch mal nachgedacht,
und hab´ eine Büttenred´ für euch gemacht.
Ich sag’s euch gleich,
es ist keine, die euch von den Stühlen reißt.
Ein Rückblick ist´s, wie es begann
mit unserm Lehestener Karneval.
Setzt euch bequem und schließt die Augen,
und lasst den „Alten“ seine Rede halten.
***
Für die Kultur in unserer Stadt
***
Für die Kultur in unserer Stadt
hat man Hermann Perpion, Dorfclub, und mich, Kulturkommission, verantwortlich gemacht.
Wir hatten uns für 1965 was Tolles vorgenommen:
Tanz auf 2 Sälen - Wurde sehr gut angenommen!
Der Erfolg war groß,
doch was machen wir im nächsten Jahr dann bloß.
Ich habe mir dann zur Faschingszeit einmal getraut
und habe „Mainz wie´s singt und lacht“ im Fernsehen angeschaut.
Da ist der Gedanke mir gekommen: „So was in klein
muss doch auch in Lehesten möglich sein.“
20 Freunde und Bekannte haben wir eingeladen,
um über einen Büttenabend zu beraten.
Doch leider waren nur 4 Mann gekommen
und unser Plan war erst einmal zerronnen.
und unser Plan war erst einmal zerronnen.
Trotzdem gaben wir nicht auf
und haben eine neue Mannschaft zusammen gerauft.
Wer kennt sie noch, die sich getraut,
und einen Büttenabend vor 40 Jahren zusammen gebaut.
Ich will sie euch einmal benennen.
Manche werdet ihr vielleicht noch kennen.
Hermann Perpignon, Gerhard Sinnig, Klaus Wildgrube,
Dieter Baier, Helmut Schönheit, Kurt Toletti,
Heinz Elmer, Otto Müller und Heinz Dressel -
und ich (Dieter Langbein) musste auf den Präsidentensessel.
Nun ging die Arbeit richtig los
und das noch ohne Moos.
Eine Prinzengarde die muss sein,
da fanden wir 9 Mägdelein.
Wer kennt sie noch, die zum Tanz die Beine heben?
Ich möchte sie mal zum Besten geben:
Marianne und Hanna Wohlfahrt, Rita und Brigitte Stüber, Ute Tischer, Marianne Horn,
Brigitte Schwung, Karin Hertwig und Anne Strubelt.
Ihr könnt mir glauben, denen wurde zugejubelt.
Das Geld war damals auch schon knapp,
daher haben wir die Röcke aus blauem Fahnenstoff gemacht.
Auf die Länge hat man sehr geschaut,
handbreit übers Knie - mehr hat man sich nicht getraut.
Für Ordnung, das war klar,
waren 9 junge Burschen als Faschingspolizei schnell da.
Es waren die Faschingsfreunde
Rainer Neupert , Dieter Leyh, Günter Oelzner, Dieter Ruka, Karl Heinz Günter,
Hans Oßwald, Willibald Funk und Peter Krauß -
für die Jungs war der Abend meistens immer eher aus.
Über 5 Büttenredner hat man sehr gelacht
Heinz Elmer, Werner Huck, Kurt Toletti, Hugo Munzer und Karl Klimper
haben das vollbracht.
Als Bänkelsänger der ersten Stunde
traten auf Werner Emmert und Gerhard Funke.
Der Gerhard ist heute noch dabei
und bringt den Saal oft zur Raserei.
Die Sänger aus dem Rauschebach,
die hat der Ressels Hugo mitgebracht.
Das war der Lehest´ner Männerchor -
die Lieder klingen uns heute noch im Ohr.
Ich denk nur an den Hugo seinen „Stillen Zecher“,
da gab es viel Applaus und manchen vollen Becher.
Uns war auch klar,
Otto Müller und Inge Rimpl machen das Prinzenpaar.
Als Zeremonienmeister durch den Saal gerannt,
ist Wolfgang Fischer - nur als „Napoleon“ war er bekannt.
ist Wolfgang Fischer - nur als „Napoleon“ war er bekannt.
Zum Anfang unserer Schau blies das Signal Ernst Frank und mein Peter,
den kennt ja wohl nun jeder.
Nun fehlte uns noch zu unserem Glück,
eine Kapelle für die Musik.
Da trafen wir den Walter Witt,
der sagte uns: „Da machen wir natürlich mit“.
Das Blasorchester der Schiefergruben
sich neu formierte mit neuen Buben.
2 Walzer 1 Tango und ein paar Märsche,
das war alles was man beherrschte.
eine Kapelle für die Musik.
Da trafen wir den Walter Witt,
der sagte uns: „Da machen wir natürlich mit“.
Das Blasorchester der Schiefergruben
sich neu formierte mit neuen Buben.
2 Walzer 1 Tango und ein paar Märsche,
das war alles was man beherrschte.
Trotzdem haben Sie 5 Stunden Musik gespielt
und mancher Titel einen neuen Namen erhielt.
und mancher Titel einen neuen Namen erhielt.
So ist es dann vorgekommen,
dass man manches Lied hat öfters mal vernommen.
40 Jahre sind sie uns treu geblieben,
der Walter hat manche Note für unsere Show geschrieben.
Dem Orchester sagen wir unser´n Dank. Macht weiter so!
dass man manches Lied hat öfters mal vernommen.
40 Jahre sind sie uns treu geblieben,
der Walter hat manche Note für unsere Show geschrieben.
Dem Orchester sagen wir unser´n Dank. Macht weiter so!
Wir sind mit Euch mehr als froh.
***
***
Nun habt Ihr alle einmal vernommen,
wie der Fasching in Lehesten hat begonnen.
Es wurde geprobt, gebaut,
die Bretter für die Bütt hat der Baiers Dieter von der Ausbau ge ........holt.
wie der Fasching in Lehesten hat begonnen.
Es wurde geprobt, gebaut,
die Bretter für die Bütt hat der Baiers Dieter von der Ausbau ge ........holt.
Die Bilder für Bühne Saal und Bar,
die malte Müller „Ottel“ wunderbar.
Nur eines hat er nicht bedacht,
er malte manches Mädel nackt.
Das war der Abteilung Kultur gar nicht recht -
das war Sozialismus pur und echt.
Der Otto machte dann noch 2 Striche ´ran
und schon hatten die Mädels etwas an.
die malte Müller „Ottel“ wunderbar.
Nur eines hat er nicht bedacht,
er malte manches Mädel nackt.
Das war der Abteilung Kultur gar nicht recht -
das war Sozialismus pur und echt.
Der Otto machte dann noch 2 Striche ´ran
und schon hatten die Mädels etwas an.
Auf der Bühne hat man mehr Licht gebraucht,
da wurden 2 Tiefstrahler vom Schieferbruch eingebaut.
Die Show kam an und machte Freude -
40 Jahre KCL feiern wir deshalb heute.
da wurden 2 Tiefstrahler vom Schieferbruch eingebaut.
Die Show kam an und machte Freude -
40 Jahre KCL feiern wir deshalb heute.
***
Mit viel Arbeit, Zeit und finanziellen Opfergaben
feiern wir unseren Fasching seit 40 Jahren.
Dafür ein Dankeschön von hier oben -
alle möchte ich dafür loben.
Nun könnt ich euch noch vieles hier berichten,
mir fällt es nur schwer, das noch zu dichten.
... von Büttenrednern, die zu viel getrunken
und sich im Manuskript nicht mehr zurechtgefunden;
vom Bühnensturz des Emmert, Peter -
ein jeder kennt den Schwerenöter; vom Prinzenpaar, das auch zu viel getrunken,
und so den Weg zur Toilette nicht mehr gefunden.
Somit das Becken nicht mehr hat erreicht,
und in den Trompetenkasten reingespeit.
Ich mach jetzt Schluss
und wünsch´ dem Lehestener Fasching immer viel Erfolg und einen vollen Saal
und denkt öfters mal wie es begann, einmal.
Ich schlage nun den Deckel wirklich zu und ihr habt vor dem „Alten“ eure Ruh´.
****
Büttenrede anlässlich des 40. Geburtstages des KCL
von Dieter Langbein